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  • Stephan Medem

DOG-SHIT



Ich wette, jedem von uns ist es schon einmal passiert: Schön easy irgendwo ein bisschen spazieren gegangen, sich nichts Böses gedacht und - wer weiß - vielleicht auch noch die absoluten Lieblings-Turnschuhe am Fuß und dann … ganz unerwartet … dieses leicht wabbelige Gefühl beim Auftreten, so wie wenn der Untergrund auf einmal nicht mehr wirklich hart und fest ist, vielleicht auch noch ein leichtes, seitliches Wegrutschen und die zeitgleiche Blitz-Erkenntnis: „UH SHIT, dog-shit!“ Okay, manchmal merkt man es auch erst ein bisschen später. Man bleibt irgendwo stehen. Vielleicht setzt man sich auf eine Parkbank und dann beginnt sich unsere Nase plötzlich zu kräuseln. Man hält kurz die Luft an, weiß eigentlich schon was als Nächstes kommen wird…trotzdem wird die Schuhsohle nochmals kontrolliert. Nur, um auch hier sofort die Erkenntnis zu bestätigen: „UH SHIT, dog-shit!“

“Was zum Teufel willst du mir den hier erzählen?“, magst du dich sicherlich fragen, Dog-shit…naja…nicht wirklich ein Thema für einen Coaching-Blog!“ Nun, ich behaupte: „Sehr wohl!“ Ich nehme den „dog-shit“ sehr gerne zur Hilfe um einen Vergleich für den Umgang mit Menschen anzustellen, die es nicht so gut mit uns meinen. Ihr wisst schon, Leute, die schlecht über uns reden, nur darauf warten, dass wir einen Fehler machen, um uns dann nieder machen zu können, keine Gelegenheit auslassen, irgendwelche Lügen oder Lästereien über uns zu verbreiten. Ich könnte euch aus dem Stand einige dieser liebenswerten Kandidaten aus meinem Umfeld aufzählen. Ich bin mir sicher … du auch! Eigentlich hat man ihnen nichts getan, aber irgendwie scheinen diese armen, neidischen Kreaturen sich ein Hobby daraus zu machen, ausgerechnet dir oder mir - oder wem auch immer - bei jeder sich bietenden Gelegenheit ans Bein pinkeln zu müssen. So, und hier schliesst sich mein kleiner Kreis. Wenn ich in einen Hundehaufen trete, ist das ärgerlich. Ich könnte mich jetzt auf eine Parkbank setzen, den Schuh ausziehen und mir die Sauerei genauer anschauen: ist die Konsistenz eher dick oder dünn, die Farbe ein helles Braun, ein dunkles Braun, die Intensität des Geruches beurteilen, vermuten, ob der Haufen wohl von einem Rüden oder einer Hündin stammt, wann genau der Haufen gesetzt wurde und was der Kandidat vorher gefressen haben könnte…und natürlich vieles vieles mehr. Bringt’s was? Stattdessen kann ich einfach bei der nächsten Wiese das Gröbste an ein paar längeren Grasstoppeln abwischen und dann einfach weiterlaufen…so arbeitet sich die Scheiße ganz von alleine ab. Wenn euch in nächster Zeit wieder mal jemand übel nachredet, euch mobbt oder auf eine andere hinterhältige Art versucht ans Bein zu schiffen, dann denkt einfach an meine kleine „dog-shit Story“,

…auch wenn’s am Anfang vielleicht ein bissl stinkt :-)


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